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1.preis, schalengruppe aus prettauer kupfer ø 510 mm, 360 mm, 420 mm
urteil der jury
vom erz zur form. beeindruckt hat die jury, dass der künstler nicht nur formvollendete schalen in hoher gestaltungsqualität entwarf, sondern auch in ihrer sublimen oberflächengestaltung die geschichte ihrer herkunft offenbart.
der künstler verzichtet auf die übliche verwendung von halbzeug, viel mehr ging er den mühevollen weg von der metallgewinnung aus
heimischen erzen über die verhüttung bis zur gewinnung des fast reinen kupfers, um dieses dann durch schmieden und treiben in form
zu bringen.
die spuren dieser materialität charakterisieren die gefäße im hohen maße und zeichnen sie weit gegenüber vergleichbaren arbeiten aus.